"Der Alex"
33 Tage nach seinem 19. Geburtstag (*7. September 1924 †10. Oktober 1943)

 

 

 

"Der Alex" war ein Onkel von mir, den ich zwar nie kennenlernen durfte, da er 33 Tage nach seinem 19. Geburtstag, in Russland für einen verbrecherischen und sinnlosen Krieg gefallen ist. Im Laufe meiner Zeitreise in die Jahre seiner Kindheit und Jugend, lernte ich ihn aber dennoch kennen und war erstaunt über die vielen Gemeinsamkeiten. Da ich soviel Daten, Bilder und Erzählungen von ihm zusammentragen konnte, bin ich derzeit dran, ein Buch über diesen Bub zu schreiben. Ich hatte damals den 70. Todestag von Alex als Veröffentlichungstermin im Kopf: 10. Oktober 2013, das hängt wurde nichts, so gab es dann einen Alternativtermin: der 7. September 2014, sein 90. Geburtstag.

Da die Bearbeitung der Unterlagen von Alex` Freund Werner und seines Bruders Martin länger bei der Wehrmachtsauskunftsstelle (WASt), heute Deutsche Dienststelle, dauerte und mir noch Informationen fehlten, wollte ich das Buch 2015 veröffentlichen. Die WASt geht davon aus, dass es etwa 10 Monate dauert, bis ich die Unterlagen der beiden bekomme. Werners letzte Meldung war im April 1944. Durch den Film "Unsere Väter, unsere Mütter" hat die WASt eine höhere Auslastung als sonst. Jetzt versuche ich an Daten von Onkel Amandus und Hold zu kommen, da schrieb die WAST, dass es bis zu 18 Monaten dauern könnte.

Da die Veröffentlichung auch 2015 nicht geklappt  hatte, habe ich jetzt der Frühjahr 2018 avisiert. Passender wäre mir sein  94 Geburtstag oder 74. Todestag gewesen. Nach dem Tod meines Vaters fand Mutter noch mehr Unterlagen, die dann eingearbeitet werden mussten. Dazu ergab sich dann auch endlich -nach vier Jahren!!!- ein Kontakt zur Familie von Celestin, dem Kriegsgefangenen, der bei meinen Großeltern Dienstverpflichtet war. Dann ergab sich durch den letzten Feldpostbrief von Alex durch Nachforschungen zu einem Kamerad im GR168 aus Reinsfeld, die Identität des Hermeskeiler Kameraden habe ich recherchiert, führte leider in eine Sackgasse. Ich habe nun Kontakt zum Sohn von Albert Kolz, der mit Alex seinen letzten Abend verbracht hat. Albert und Alex mussten sich seit der Grundausbildung in Trier gekannt haben. Alex war in der 2./I GR168, Albert in der 4./I GR168 (4. Kompanie / 1. Bataillon des Grenadierregiment 168). Heinz Kolz veröffentlichte das Tagebuch seines Vaters "Heimatschuss - Tagebuch des jungen Infanteriesoldaten Albert Kolz" (ISBN: 978-3-945676-25-3 Verlag Matthias Ess). Derzeit bin ich auf der Suche nach einem Verlag.

Die zweite Korrektur steht jetzt an. Das Kapitel 8, die 82. Infanterie-Division, habe ich rausgenommen. Dieses Kapitel ist mittlerweile so Umfangreich, dass ich dazu eigenes Buch machen werden. Das Kapitel umfasste im Buch bereits 86 Seiten. Von der Aufstellung bis zum Untergang der Division ist dann einiges mehr enthalten. Querverweise auf die beiden Chroniken des GR168 und 1. Bttr/AR182, das Buch von Albert Kolz und der Alex, werden das Buch abrunden.

Der Alex - TitelbildDer Alex - Rückseite

Die Kapitelübersicht ist hier:

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die Kindheit – In Obhut der Familie
    1.1 Die Eltern und Bruder Martin
    1.2 Die Geschwister
    1.3 Der Heimatort
     
  2. Die Schule im Dorf und Klassenkameraden
    2.1 Die Schule, die Lehrer und der alte Frisch
    2.2 Die Jahrgangs- und Klassenkameraden
    2.3 Der Schulwechsel und Zeugnis
     
  3. Die Kommunion  
     
  4. Das Schule in Hermeskeil  
    4.1 Die "Höhere Schule für Jungen in Hermeskeil"
    4.1 Die ersten Schuljahre
    4.2 Der Unfall
    4.3 Die letzten Schuljahre
     
  5. Der Dorfbub
    5.1   In der HJ
    5.2   Die Einquartierung
    5.3   Der Alex und die Erika
    5.4   Der beste Freund: Werner Barth
    5.5   Der französische Kriegsgefangene Celestin Dambrine
    5.6   Die Gisela
    5.7   Der Taubenbesitzer
    5.8   Berufswunsch: Forstmann und Taubenbesitzer
    5.9   Stuttgart und Dätzingen
    5.10 Die Sache mit der Waffen-SS
  6. Der Kriegsdienst
    6.1 Die Musterung
    6.2 Die Einbestellung und Grundausbildung in Trier
    6.3 Die Verlegung in die Bretagne
    6.4 Marschbefehl ohne Rückkehr
     
  7. Die Feldpostbriefe - Die Verbindung nach Hause
    7.1 "Empfänger für Großdeutschland gefallen"
    7.2 Die Notizblöckchen: Gedichte und Verse
     
  8. Anhang
    8.1 Geburts-, Tauf- und Sterbeurkunde
    8.2 Die Kennkarte
    8.3 Der Wehrpass
    8.4 Weitere Bilder und Dokumente
    8.5 Die Gefallenen von braunshausen 1939-45
    8.6 Danksagungen
    8.7 Quellen
     

Das Kapitel über die 82. Infanterie-Division wird ein seperates Buch, die Arbeiten laufen bereits. Das Kapitel war mittlerweile so groß, wie alle Kapitel zu "Der Alex", dass man mir anriet, dies auszulagern.