Braunshausen
Braunshausen über Wadern, Braunshausen Bezirk Trier, Braunshausen/Saar, 6619 Braunshausen, 6696 Nonnweiler-Braunshausen, 66620 Nonnweiler-Braunshausen

letzte Aktualisierung am: 14.07.2013

 

Braunshausen
liegt im Landkreis St. Wendel in der Gemeinde Nonnweiler, die nördlichste Gemeinde des Saarlandes. Es liegt rund 30km südöstlich von Trier und etwa 45km nördlich Saarbrücken. Braunshausen ist mit der Anschlussstelle 137 (Braunshausen, Kastel, Wadern, Weiskirchen) an die Bundesautobahn 1 (A1/E422) angebunden und war bis 1973 eine Eigenständige Gemeinde mit ihrem Ortsteil Mariahütte und
hat mit 4,73 km² die kleinste Fläche und ist mit 849 Einwohnern (Stand: 01.02.2012) der fünft grösste Ort der Gemeinde. Der tiefste Punkt im Ort, an der Münzbachbrücke: 365m üNN, der höchste Punkt im Ort, Peterberghalle: 451m üNN. Der "Hausberg" ist der 584m üNN hohe Peterberg, der zu den höchsten Erhebungen des Saarlandes zählt.

Nördliche Breite:  49°34'53.33"
Östliche Länge:  6°59'44.87"


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Geographisch
liegt Braunshausen in einem Seitental links der oberen Prims, das vom Münzbach (von Otzenhausen) und dem Engelsbach (von Schwarzenbach) gebildet wird. Im Laufe der Entstehungs- und Entwicklungszeit hat es sich Tal aufwärts um den Kloppberg (Kloppbersch) und an den Peterberg (Bouerschilz) angelehnt . Begrenzt wird es durch den süd/südöstlich liegenden Peterberg, nordwestlich vom Schleidberg (de Schläädbersch) und nordöstlich vom Feldberg (auch Heldberg genannt). Das westlich laufende Bachtal ist zur Prims hin offen und wird durch den Horster Flur (Horschter Flua) eingeengt. An Braunshausen stossen folgende Banngrenzen: Kastel (südwestlich), Nonnweiler (nordwestlich), Otzenhausen (nördlich), Schwarzenbach (nordöstlich), Primstal (südlich), Eiweiler (östlich, Gemeinde Nohfelden)

Braunshausen
entstand wohl lange vor der ersten Urkundlichen Erwähnung. Die Forschung geht davon aus, dass das Gründungsdatum in der 2. Mittelalterperiode (900-1200 n. Chr.) liegt. Urkundlich erwähnt wurde Braunshausen 1338 als Bruntzenhusen, 1398 Bruntzenhausen, 1575 Brunshausen, zum ersten mal im 14. Jahrhundert und gehörte zur Herrschaft Eberswald. Die Endung "-hausen" zeigt auf, dass es eine Siedlung mit mehreren Häusern gewesen sein könnte. "Husen" kommt aus dem Niederdeutschen, bedeutet "Siedlung". Der Vorsatz "Bruns" (altnordisch) könnte auch von "Brunnen" abstammen (mittelhochdeutsch brunzen, zu: brunnen = hervorquellen). Da Braunshausen sehr viele Brunnenstellen hatte, kann man daraus folgern: Häuser/Siedlung an den Brunnen. Es ist möglich, dass der Ort auch nach einem Personennamen benannt worden ist, was ich aber ausschliesse auf Grund der vielen nachweislichen Wasserstellen. Der Ort gehörte zu dem Gebiet des südlichen Hochwaldes, das seit der Karolingerzeit Eigentum des Erzstifts Trier war. Die Herren "Mohr von Sötern" erhielten das Lehen 1398 von dem lothringischem Adelsgeschlecht der Herren von Vinstingen. Dies wurde durch einen Vertrag zwischen Kurtier und den Freiherrn Eckbrecht zu Dürckheim geregelt. Nach dem die Linie derer von Sötern ausgestorben war und kein Erbe mehr da war, wurde das Erbstift 1748 geteilt und so fiel Braunshausen wieder Kurtrier zurück.

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Feuerstellen zählt Braunshausen im Jahr 1536. In der Zeit des Dreissigjährigen Krieges zählt es im Jahr 1628 noch 11 und 6 Jahre nach dem Kriege, im Jahr 1654, noch 6. Es existieren keine Aufzeichnungen, wie gross die Dorfgemeinschaft vor 1536 war. Die Häuser waren um 3 Brunnenstellen gebaut, diese befanden sich "am Langeborre". "Borre" steht im ortsüblichen Dialekt für Brunnen, eine alte Deutsche Bezeichnung ist Born.  Das dort ein Brunnen stand bezeugt der Flurnamen sowie der Strassennamen "Am Langenborn". Das sind die Häuser Gaade (Breit), Seiertz (Familie Seimetz sind vor 1914 nach Amerika ausgewandert, später Serwe)  Schumetz (Schmittberger), Hansse (Hares/Malburg), "et Biehl Hous" (Boullion) im Unterdorf. Auf der Quart sind es die Häuser Hiade, Karels (Türkis Neubau um 1900), Quart (Neubau 1954), Simmes (Wohnhaus neu 1928, Stall und Scheune noch original), Wana, Hares Wasseliss (Hausname unbekannt, die Alten kennen es nur mit dem Namen "alt Hous", abgerissen, jetzt Kirchentreppe), Scheia, Ewes (Gasthaus ehemals Straub (Wittfraa)ZImmer), altes Schamba Haus (Ecke Ernst-Wagner-Strasse/Zur Münzbach). Im Oberdorf Backes-Hous, Baldese/Grete, Schmidde, Schumatze, Gillmasch (Gimmler). Diese dürften, ohne die Umbauten, die ältesten Häuser im Dorf sein
Mündliche Überlieferungen besagen, dass eine Siedlung "Horsterhausen", oder "Horstert",  zwischen Braunshausen und Kastel existiert habe. Diese soll im Dreissigjährigem Krieg verwüstet und verlassen worden sein. Von der Siedlung zeugt heute noch ein Flurnamen: "Horster Wies/Horster Flur". Archäologische Untersuchungen in diesem Bereich sind quasi unmöglich, da in den 70ern zum Autobahnbau enorme Erdbewegungen in diesem Bereich getätigt wurden. Das gleiche gilt für den Flur zwischen Braunshausen und Schwarzenbach, dort soll es eine Siedlung namens "Daxweiler" gegeben haben. Auch dies wird durch den Flurnamen "uff Daaswella" untermauert.
Eine weitere mündliche Überlieferung berichtet ebenfalls aus dem Dreissigjährigem Krieg. So soll ein rauher Geselle aus den mordenden und plündernden schwedischen Horden "Im Mühlchen" nach verwertbarem Beutegut gesucht haben und fand eine Wiege mit einem Säugling darin, der ihn anlächelte. Da er dem Kindchen nichts antuen wollte, soll er die Wiege umgestülpt haben und das Kindchen von hinten erstochen haben. Der Flur "im Mühlchen" ist am Einlauf des Engelsbaches in die Kanalisation bei Milzisch. Dort soll eine Mühle gestanden haben.

Peterbergkapelle auf dem Kapellenhügel (Peterberg)
Die Peterbergkapelle

 

Seit
alters her gilt der 584 m hohe Peterberg als Wetterberg. Belegt ist, dass der Peterberg schon zur vorchristlichen Zeit als Kult-, Verehrungs- und Opferstätte für Donar (germanischer Wettergott) geweiht war. Donar kann hier aber infrage gestellt werden, da Donar ein germanischer Wettergott war. Da aber hier nachweislich der keltische Stamm der "Treverer" heimisch war und der keltische Wettergott Taranis war, könnte die Bezeichnung aber auch vom keltischen Wort "dundum" = Berg stammen. Ihm schrieb man den Sitz von Wetterhexen zu, die verantwortlich für Unwetter und Missernten waren. In der Zeit der Christianisierung, also zur Zeit Karls des Grossen, wurde der Peterberg nach dem Wettergott der Christen Petrus benannt. Der Peterberg spielte für das Wetter in der Region eine Rolle. Auch heute noch gilt: kommt ein Gewitter über den Peterberg, wird es sehr heftig. Nach der Christianisierung gab es ein Heiligtum auf dem Peterberg am Platz der Kapelle, dass mehrere Jahrhunderte überdauerte und dem  Wetterheiligen Petrus gewidmet war. Aus diesen Begebenheiten lässt sich auch der Name des Berges "Peter-(Petrus)berg" ableiten. Im 13. Jahrhundert wurde dort eine hölzerne Kapelle errichtet. Diese ist in Urkunden aus dem Jahr 1539 erwähnt. Dabei bat Elisabeth von Elter (d'Autel) einen Amtmann um Hilfe um die Kapelle zu erhalten.  Ab dem Jahre 1578 fand jedes Jahr, am Montag nach Maria Himmelfahrt, dort ein "freier Markt" statt. Die Lage für einen Markt war dort sehr gut, führte eine Römerstrasse aus Richtung  St. Wendel über den Peterberg nach Trier. Eine Urkunde aus dem Jahr 1550 belegt, mit einer dazugehörigen Karte, die Lage des Heiligtums an dieser Fernstrasse.   Fast 250 Jahre später fand der Markt ein Ende: er verlor seinen Status als Handelsplatz im Jahr 1826. Die Herren der Herrschaft zum Eberswald verlegten den Markt nach Sötern in ihren Herrschaftssitz, bis er 1838 wegen Trunksucht, Schlägereien und Spiel behördlich gänzlich verboten wurde. Die Kapelle fand danach keine Beachtung mehr, verfiel und wurde als Baumaterial in den Umliegenden Siedlungen verwendet. Der Flurnamen trägt immer noch den Namen "Kapellenhügel" und ist die höchste Erhebung auf dem Peterberg. Anfang der 1980er Jahre fand sich eine Interessensgemeinschaft, die die Kapelle im Jahr 1983 wieder an der einstigen Stelle wieder aufbaute. Belegt sind Münzfunde aus dieser Zeit beim Ackerbau.

Als
Grenzberg schied der Peterberg im 13. Jahrhundert die alte Herrschaft Eberswald vom Kurfürstentum Trier.1786 kam Braunshausen für kurze Zeit zum kurtrierischen Amt Grimburg, denn 1794 wurde die alte Gebietsaufteilung verändert: französische Revolutionstruppen besetzen  die Gegend. 1798 erfolgte durch die französische Militärverwaltung die Einteilung: Braunshausen wurde dem Departement de Sarre, dem Kanton Hermekeil im Arrondissement Trier zugeschlagen. 1802 erfolgte eine erneute Änderung: Braunshausen wurde aus dem Kanton Hermeskeil aus- und in das Kanton Birkenfeld eingegliedert und hat zu diesem Zeitpunkt 150 Einwohner und rund 48 Häuser. Die zuständige Mairie (Bürgermeisteramt) war nunmehr Otzenhausen. Nach der napoleonischen Herrschaft wurde Braunshausen dem bayrisch-österreichischen Bundesadministrationkommission zu Worms unterstellt, nach dem Wiener Kongress kam es 1816 zu Preussen. Von da ab gehörte Braunshausen zum Landkreis Trier-Land bis 1946. Aus der napoleonischen Zeit zeugt heute noch ein gusseisener Brunnen der zu dieser Zeit im Dorfkern, bei Badelse/Grete, stand und heute seinen Platz auf dem Friedhof gefunden hat. Auch die Einwohnerzahl stieg an: 1820 378, 12 Jahre später sind es weniger: 356 Einwohner. 1843 wird Braunshausen erneut größer: 427 Einwohner und mittlerweile 70 Häuser. Der deutsch/französische Krieg von 1870/71 forderte von Braunshausen keinen Blutzoll.

Das
20 Jahrhundert beginnt: ab 1907 wurde eine Wasserleitung zur Versorgung der Häuser gebaut, dazu wurden 1904 Brunnen auf dem Peterberg gegraben und ein Wasserhäuschen (Hochsammler) gebaut. Im ersten Weltkrieg verlor Braunshausen 24 Mann (21 Gefallene, 3 Vermisste). Im Jahr 1910 bekam Braunshausen seinen eigenen Friedhof, der liegt allerdings auf Kasteler Bann oberhalb der "Herewiss" (Herrenwiese) und unterhalb vom "Lemmet". Um 1920 wurde das Kriegerdenkmal gebaut. Dieses und die Parzelle auf dem es steht, ist von den Beulwitzen gestiftet worden. Ursprünglich war es einer der vier Ortseingänge: Braunshausen-Nonnweiler-Otzenhausen. Die ersten Stromanschlüsse erfolgten 1924-27. Von 1930-1934 wurde die Kirche gebaut, so mussten die Braunshausener nicht mehr nach Kastel zur Kirche. Braunshausen zählt 1932 686 Seelen.

  Braunshausen um 1925
Postkarte von Braunshausen aus den 1920er Jahre

Von September 1939 bis Mai 1940 waren im Dorf Soldaten einquartiert. Anhand von Unterlagen aus der Zeit, mein Uropa war Bürgermeister, kann ich folgende Einheiten belegen:
Eisenbahnbatterie 688 "Lange Bruno Kanone (E)".
Die Soldaten waren auf der "Schlääd", im "Seigrawe", am Langenborn und auf der "Buss" (Mariahütte) sowie Kastel einquartert. Die "Schlääd"  war zu diesem Zeitpunkt Sperrgebiet. Das lag daran, dass dort, in der Höhe vom Haus Schug,  ein Tunnel von Pionieren angelegt wurde in dem Bereitschaftsmunition lag.
Das Geschütz vom Typ "lange Bruno Kanone (E)", Kaliber 28cm, Kampfreichweite 36km, Geschoßgewicht: 302kg, stand auf dem Stichgleis der "Primstalbahn" zur "Buss". Die Primstalbahn begann ab Nonnweiler und folgte der Prims nach Dillingen.
Der Batteriechef der Einheit schrieb an den "Schamba Mätts" ein Dankschreiben >>klick hier<<.

Die zweite Einheit, die im Ort lag, war die 13. (Infanteriegeschütz-)Kompanie des Infanterieregiment 186. Das Regiment gehörte zur 73. Infanterie-Division die im Bereich Franken/Niederbayern zu Hause war. Zunächst zur Grenzsicherung abgestellt, nahmen diese Einheiten später auch am Frankreichfeldzug teil. So wurde der "Grenzsicherungsbereich" zugleich Aufmarschraum.
Die Kompanie war zum großen Teil in Braunshausen, Otzenhausen und Schwarzenbach einquartiert. Bei einem Manöver mit "Scharfschießen" wurde der komplette Peterberg im Bereich Braunshausen-Schwarzenbach-Sötern-Bosen-Eiweiler zum Sperrgebiet (Karte Sicherheits- und Schussbereich). >>klick hier<<
Ein Soldat der Einheit, war gebürtiger Braunshausener und war bei "Simmes" einquartiert. Er schlief aber zu Hause auf der "Schlääd". Das war eine Sache, die so ohne weiteres nicht ging. Eine Erzählung von ihm: Er hat seine Pferde bei Simmes im Stall eingestellt und ging dann in zu "Ewes" (Die Wittfraa) in das Gasthaus einen trinken.

Vier der Bayern blieben hier und heirateten ein. Braunshausen blieb von Kampfhandlungen während des zweiten Weltkrieges verschont, verlor aber 54 Mann und eine Frau (44 Gefallene, 11 Vermisste). Die Frau war eine Tochter Karl Rudolfs von Beulwitz, Irmingard, die während einer Bombardierung Hamburgs ums leben kam.

Am Vormittag des 16. März 1945 rückten die Amerikaner im Dorf ein. (Lagekarten OKW Lage West) Während im Hochwald "Frieden" herrschte, wurde um Saarlautern (Saarlouis) und Dillingen noch hart gekämpft. 

"Verteidigt" wurde der Bereich südlicher Hunsrück/OsburgerWald/Schwarzwälder Hochwald durch die Heeresgruppe G (General XXX), 1. Armee (GE) (Gen. d. Inf. Foertsch), LXXXII Armeekorps (Kommandierender General: General der Infanterie Hahm). Diesen Führungsverbänden waren unterstellt im Bereich Wadern-Hermeskeil die 2. Gebirgsdivision (General XXX) die mit einem Regiment der 6. SS Gebirgsdivision verstärkt war. Die 2. GebDiv hatte noch eine Personalstärke von 6000 Mann (V-STAN 12000 Mann). Von amerikanischer Seite stand gegenüber: 3. Armee (US) (Generalleutnant Patton), XX. Korps (US) (Generalmajor Walker), 94. Div (US) (General General Malony). Diesem Unterstellt waren das 301. Regiment (US) und das 302 Regiment (US). Am 16. März fällt Hermeskeil, in der Nacht vom 16./17. März Nonnweiler. Am 17. März wird Otzenhausen und Braunshausen besetzt. Am Vortag setzten sich deutsche Soldaten von Buweiler kommend über Kastel, Richtung Peterberg über diesen ab. Dabei kam es zu einem Gefecht in Kastel, bei dem 2 US-Panzer und ein deutsches Sturmgeschütz stehen blieben. Beide US-Panzer standen beim Pfarrhaus, das StuG etwas unterhalb Haupenthal/Schumacher Hahn. In einem der US-Panzer lagen nach Auskunft meines Vaters noch Leichen. Die Bäckerei Haupenthal (heute Kasteler Eck/alte Disko) bekam einen Treffer ab und hatte ein Loch in der Wand. Ein deutscher Schützenpanzerwagen setzte sich über den Peterberg flüchtend ab, dabei wurde er durch Artilleriebeschuss eingedeckt. Mein Vater fieberte am Fenster mit, das nichts passieren sollte. In der Winterwiese wurde ein Verwundeter deutscher Soldat zurückgelassen, der um Hilfe schrie. Hiade Marie (Schuler) suchte den Soldaten, als sie ihn  gefunden hatte ging sie ins Dorf um Leute zum rufen, die helfen konnten den Soldaten zu transportieren. Als sie mit Helfern an den Platz zurück kam, lag dort nur noch Verbandsmaterial. Simmes Gerhard war zum tragen mitgegangen. So decken sich Aussagen von meinem Vater und Gerhard.

Der Bürgermeister Schamba Mätts (mein Uropa) war am 16. März mit XXX an die Schule um eine Weisse Fahne zu hissen. Das Weisse Laken spendete die Leherin Kolb. Der "alte" Bach zeterte, als dies mitbekam (er war ein strammer Parteigenosse).

Im "Behenk", so nennt man das Flurstück westlich der Autobahn, und im "Roten Weg", die Strasse nach Otzenhausen, lagen zum Jahreswechsel 1944/45 Transporter mit Rungenwägen, auf denen die "V1" gelagert waren. Der Bereich war Sperrgebiet und durfte nur mit einer speziellen Genehmigung durchquert werden.

Nach dem Krieg war es zunächst amerikanisch, dann französisch besetzt. 1946 gehörte Braunshausen zum Saarland und fiel in den Bezirk Wadern wurde aber wenig später dem St. Wendeler Landkreis unterstellt. Da der Hochwald sehr schneereich war, beschloss man im Jahr 1952 auf dem Peterberg eine Skibahn mit Sessellift zu bauen, um damit Ski- und Wandertouristen anzulocken. Mit der Abstimmung zum Saarstatut 1957 wurde das Saarland, somit auch Braunshausen, an Deutschland angeschlossen. Die Saarländer kamen "heim ins Reich".

  Braunshausen um 1955 m. Blick auf die Skibahn
Postkarte von Braunshausen aus den 1954er Jahre, Blick vom Kloppberg zur Skibahn


Die Karte des SIcherheits- und Schussbereiches (2. Seite)

In den Jahren 1973-1974 wurden die Bauwerke für die Autobahn und die Fahrbahn gebaut (Fotostrecke >>klick hier<<), die Freigabe der Autobahn erfolgte 1975. Zu den vier Bauwerken gehört der Durchlass bei der Abfahrt von Kastel nach Braunshausen (Flurname: Horster Flur/unterhalb Bornwies), der Durchlass zur "Buss" (unterm Felschen/unnam Felssi), die Münzbachtalbrücke (228m lang, 28m tief) und die Eisenbahnbrücke an der (neuen) Gomm´s Mühle. Dort wurde die alte Brücke abgerissen, gleiche Bauform wie die zur Mariahütte übers Felssi, und eine neue Betonbrücke errichtet. Auch die "alte" Gomm´s Mühle stand der Autobahn im Weg und wurde abgerissen, Gomm´s Steinbruch verfüllt. Der Steinbruch lag dort, wo die Münzbachtalbrücke beginnt. Auch die alte Plattenfabrik wurde eingeebnet, dort stellte man "Heraklitplatten" her, das sind Platten aus gepresstem Stroh, die mit einer Zementschlämme fixiert wurden und in der Gegend hier "zur Isolierung" der Häuser benutzt wurden. Da die Bahnstrecke Nonnweiler-Wadern  der Primstalbahn 1968 aufgegeben wurde, wurde auch ein Teil der ehemaligen Bahntrasse verfüllt. Über den Gleisanschluss der Endstelle Kastel wurde Weiler Küchen und Goma/Diehl bedient. Zu Beginn der 1980ern wurde parallel zur Skibahn eine Sommerrodelbahn gebaut, die 2004 erneuert und verlängert wurde. Der ebenfalls zu Anfang der 1980er Jahre gebaute Schlepplift wurde beibehalten und der Sessellift wurde demontiert. Der saarländische Turnerbund unterhält ausserhalb vom Ort ein Gästehaus und der DFB das Freizeit- und Bildungszentrum Braunshausen.

 
Blick auf Braunshausen 1979/80 vom Dreistamm (Flurname auf dem Kasteler Peterberg

Das
Wappen von Braunshausen wurde 1954, der damals noch selbständigen Gemeinde, durch den Minister des Inneren des Saarlandes verliehen (rechts). Es enthält Teile des Familienwappen der Familie Gottbill: (links) der Schmelzofen (Hochofen), das Auge Gottes, die Sterne und die Sonnen/Monde. Das Braunshausener Wappen in Schildform ist im Verhältnis 1/5 zu 4/5 geteilt, der obere kleinere Bereich ist rot, darin 2 goldene Sonnen und das Auge Gottes, der untere blaue Teil enthält zentral den Hochofen mit loderndem Feuer und zwei goldfarbenen Sterne.

Seit
dem 19. Jahrhundert verwaltete sich die Gemeinde selbst, seit der Eingliederung in die Gemeinde Nonnweiler gibt es nur noch den Bürgermeister der Gemeinde, für die Orte einen Ortsvorsteher. Der Ortsrat, geleitet unter dem Vorsitz des Ortsvorstehers, besteht aus 9 Mitgliedern aus zwei Fraktionen. Diese setzen sich zusammen (Stand 10.02.2013) aus: 6 Sitze SPD und 3 Sitze CDU. FDP, Linke und Grüne sind nicht vertreten.

Bürgermeister

Ortsvorsteher

Name/Hausname Partei Amtszeit Name/Hausname Partei Amtszeit
Feist Peter
(Grete Pitter)
keine k.A. Wagner Alois CDU 1974-1979
Barth Johann
(Metzia Hennes)
keine k.A.-1933 Rausch Alois SPD 1979-2004
Giebel Matthias
(Schamba Mätts)
keine 1933-1945 Straub Günther SPD seit 2004
Barth Nikolaus
(Ewes Nikla)
keine 1945-k.A.      
Linnig Peter
(Milzisch Pitter)
CVP/CDU k.A.      
Morbach Michel
(Quart Michel)
CDU k.A.-1967      
Wagner Alois
(em Franz sei Michel)
CDU 1967-1974      

Vereine
hat Braunshausen einige, allerdings leiden diese, wie in anderen Ortschaften auch unter Nachwuchsmangel, sie bekommen Mitgliederschwund  und sterben aus. Derzeit gibt es folgende Vereine:

  • Verein der Amateurastronomen des Saarlandes e. V

  • Musikverein Braunshausen

  • Förderverein des Musikverein Braunshausen

  • Freiwillige Feuerwehr Braunshausen

  • Verein der Amateurastronomen des Saarlandes e. V

  • DRK Ortsverband Braunshausen

  • Turn- und Skiclub Peterberg

  • Sportverein Braunshausen SVB

  • Fukokan-Karate-Do Braunshausen e. V.

  • Pensionärsverein Braunshausen

  • Frauenverein

  • Karnelvalsverein

  • RCR-Peterberg e.V

  • Racing Team Peterberg

  • Obst- und Gartenbauverein Braunshausen (der Verein ruht solange, bis ein Vorsitzender gefunden wurde)

nicht mehr Existente Vereine:

  • Berg- und Hüttenarbeiterverein aufgelöst 2008

Seiner
Zeit profitierte Braunshausen  als eigenständige Gemeinde von grossen Firmen, so war sie eine der wohlhabendsten Gemeinden. Bedeutende Unternehmen waren die "Buss", das Hüttenwerk Mariahütte, die aus der Möbelschreinerei Weiler entstandene "Weiler Küchen" und die Firma vom Schumatze Ernst: Wagner Tiefkühlprodukte.

So bildet der Ortsteil Mariahütte mit seinem ehemaligen Hüttenwerk der Gottbills, später von Beulwitz (der preusssiche Forstmeister Alexander von Beulwitz heiratete die einzige Tochter, Susanne, der Gottbills), einen wichtigen Baustein in der Geschichte Braunshausens. Die "Marienhhütte" durchlebte im Laufe von zwei Jahrhunderten mehrere Wandel. Zunächst als (Eisen)-hammer, dann Eisenschmelzerei (Hütte), dann als Formengiesserei die Formteile für Öfen, die selbst produziert und vermarktet wurden, und Motorgiessteile. Dort waren die meissten Dorfbewohner des Ortes und der umliegenden Orte beschäftigt. Dazu zählten unter anderem primär die Verhüttung von Eisen, Produktion und Verkauf von Gerberlohe. Aber auch das Produzieren von Holzkohle war weit verbreitet im Hochwald. Auch heute sieht man noch an den Hängen des Peterbergs -und anderen Berghängen- Terrassen, dort wurde gemeilert.  Diese Geschichte beginnt 1722, ist aber ein eigenes Kapitel. Nach dem ersten Weltkrieg wurde brach die Produktion stark ein, was die Arbeitslosigkeit in der Umgebung ansteigen liess. Eine Umstellung der Produktion auf Formgussteile und Öfen (Herde, Öfen und Ölöfen) und die beginnende Wiederaufrüstung der 30er Jahre liessen das Werk erneut Aufleben. Im zweiten Weltkrieg wurde das Werk vor Bombenabwürfen und Beschädigungen verschont. Zum Ende der 1950er Jahren erlahmte allmählich die Ofenproduktion und das Unternehmen wurde 1960 von der  Firma Diehl aufgekauft.
Bezeichnungen in den folgenden Jahren: Marienhütte, Carl Gottbill sel. Erben, GOMA GmbH (GOttbill MAriahütte), Diehl Defence

Ein weiteres bedeutendes Unternehmen war die Firma "Weiler-Küchen" Offiziell "R. Weiler GmbH - Küchenmöbelfabrik Braunshausen/Saar". 1921 gründete Reinhold Weiler die Firma "Möbelfabrik Reinhold Weiler".  Zunächst baute man noch im Dorf, die Schreinerei stand "im Ecken", heute die Schwarzenbacherstrasse, bei seinem Elternhaus. Als Platz zu eng wurde expandierte man in den Beginnenden 50er Jahren und baute eine moderne Fabrik am Unterlauf des Münzbaches. Auch ein Zweigwerk in Frankreich wurde gegründet. In den 1970ern wurde das Betriebsgelände erneut erweitert: ein modernes Grossraumbüro und Werkstatt für die Firmeneigene LKW-Flotte zur Auslieferung der Küchen. Ende der 70er war die "Weiler Küchen" einer der grössten Küchenhersteller Europas. Produziert wurde neben Braunshausen mit 250-300 und im lothringischen Lorquin mit 450 Mitarbeitern, während sich in Belgien ein Vertriebsbüro befand.  1984 ging das Unternehmen nach Managementfehlern in Insolvenz. Der Versuch der Sanierung scheiterte mit riesigen Verlusten:
zum Insolvenzzeitpunkt hatte die "R. Weiler GmbH" 8 Millionen DM Schulden, 7 Millionen DM Vorräte an Lager und 6 Millionen DM Ausstände. Nach der Sanierung waren die Bestände auf Null DM geschrumpft und die Schulden beliefen sich auf 16 Millionen DM.

Weiler Küchen Werke
Aus dem Prospekt vom Jahr 1978: Die Werke Braunshausen und Lorquin


Die Erste Seite des Prospektes aus dem Jahr 1978.


Das einzig heute verbliebene bedeutende Unternehmen ist die Firma Wagner Tiefkühlprodukte GmbH. Sie enstand aus der Bäckerei Wagner. Der Gründer Ernst Wagner betrieb zu seiner elterlichen Bäckerei ein Ausflugslokal und machte sich seine Gedanken zur Vorproduktion von Gerichten, die beim Ansturm der Skitouristen schnell angeboten werden konnten. Bei einem Familienurlaub in Italien entstand die Idee, Tiefkühlpizza zu produzieren. Im Laufe der Entwicklung wurden viele Patente durch Ernst Wagner entwickelt und in der eigenen Produktion eingesetzt. Der Gemeinde- und Ortsrat beschlossen, anlässlich der Verdienste um Gemeinde und Ort, die "Dorfstrasse" und die Strasse "Kurzer Weg" in Ernst-Wagner-Strasse umzubenennen, dies wurde am 18. Juni 2007 im Beisein seiner Frau Hertha sowie Annette und Gottfried Hares (zu dieser Zeit noch Geschäftsführer) umgesetzt. In den 1990er Jahre zog sich "Schumatze Ernst" aus der Geschäftsführung zurück und die Geschicke des Unternehmens wurden von seiner Tochter Annette und Schwiegersohn Gottfried gelenkt. Ab 2005 stieg der Lebensmittelkonzern Nestle mit 49% ein. 2010 stiegen den Anteile von Nestle auf 74%. Seit 2012 hat Nestle die vollen Anteile, jedoch hat die Gründerfamilie eine Sperrminorität. Diese wurde auf Grund der Erfahrung der letzten Geschäftsführer Annette und Gottfried eingeräumt. Seit dem 1. Januar 2013 wurde die "Wagner Tiefkühlprodukte GmbH" liquidiert und die neue Firmierung gesetzt: "Neste Wagner GmbH". Da die Firma "Wagner Tiefkühlprodukte GmbH" gegenüber der Gemeinde Nonnweiler stets wohlwollend auftrat und die Gemeinde nach der Übernahme durch Nestle Gewerbesteuereinnahmen verloren gehen, gründete die Gemeinde Nonnweiler mit der "Nestle Wagner GmbH"  eine Gemeindestiftung mit einer Stiftungssumme von 4,3 Millionen Euro. Zur Stiftungsgründung waren der Bürgermeister Franz-Josef Barth, die beiden ehemaligen Geschäftsführer der Gründerfamilie Anette und Gottfried Hares und die Geschäftsführer Thomas Göbel und Ralf Wagner der "Nestle Wagner GmbH". Aus den Zinserlösen sollen wegbrechende Gewerbesteuereinnahmen kompensiert werden, die gemeinnützigen Einrichtungen der Gemeinde (Kindergarten-, Vereins- Kultur und Sportförderung) zu Gute kommen.


Persönlichkeiten,
haben wir auch:

  • Ernst Wagner, Unternehmer und Gründer der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Ehrenbürger der Gemeinde Nonnweiler und Träger des Bundesverdienstkreuzes (1929-1999)

  • Martin Weiler, Heimatforscher, Lokalpolitiker und Träger des Bundesverdienstkreuzes (1923-1993).*1

  • Karl Rudolf von Beulwitz, Unternehmer und Hüttenbetreiber

  • Hans Wagner, Journalist, Dichter und Heimatforscher, (1920-1986)

  • Reinhold Weiler, Schreinermeister, Unternehmer und Gründer der R. Weiler Küchenmöbelfabrik GmbH, Ehrenbürger der Gemeinde Nonnweiler (1907-1995)
    *1 Die Gemeinde Nohfelden gedachte Onkel Martin mit einer Straßenumbenennung: Martin-Weiler-Strasse in Wolfersweiler im Beisein von Tante Lotte, Ulrike und Stephanie

 

Reinhold Weiler Ehrenbürger Nwlr Bundesverdienstkreuz
1977:
Reinhold Weiler, zu diesem Zeitpunkt 70, bekommt die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Nonnweiler verliehen
1982:
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande durch den damaligen Landrat Dr. Marner an Onkel Martin.

Die
gefallenen des Ortes aus den Kriegen 1870/71 (deutsch-französischer Krieg), dem 1. Weltkrieg 1914-1918 und dem 2. Weltkrieg sind auf dem Kriegerdenkmal am Ortsausgang an der Strasse "Zum Langeborn" (49°35'8.69"N,  6°59'17.02"E) nach Mariahütte verzeichnet. Braunshausen hatte zwar Soldaten im deutsch-französischen Krieg, es fiel aber keiner. Somit hat Braunshausen in diesem Konflikt keine Verluste zu beklagen, in den Umliegenden Ortschaften jedoch schon. Wie weiter oben bereits erwähnt, ist das Kriegerdenkmal von Braunshausen nebst der Parzelle auf der es steht, eine Spende der Familie von Beulwitz an die damalige Gemeinde Braunshausen und deren Einwohnern gewesen. Die Gründe, nach dem warum, ist leider nicht mehr durch Zeitzeugen zu belegen. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass das Zusammenspiel der Braunshausener -die meissten arbeiteten in der Beulwitzschen Fabrik- mit den Beulwitzen einfach sehr gut war.

Ich möchte an dieser Stelle die Gefallenen und Vermissten >>klick hier<<, beider Weltkriege hier aufführen. Ich hatte das Glück meinen Opa Johann und seinen Bruder Alois (väterlicherseites), meinen Onkel Martin und Hans nicht in diesen zu verlieren, während mein Opa (mütterlicherseits) und "Der Alex" im letzten Krieg gefallen sind und ich diese nicht mehr kennenlernen durfte - zumindest Alex 70 Jahre später.

Nachlesen können Sie alles in den aufgeführten Literatur- und Onlinequellen:

  • Otzenhausener Hefte, Ausgabe Nr. 16, 1985, 5. Jahrgang, Verein für Heimatkunde Nonnweiler: Heimat am Peterberg von Hans Wagner

  • Otzenhausener Hefte, Ausgabe Nr. 20, 03/1987, 7. Jahrgang, Verein für Heimatkunde Nonnweiler: Flurnamensammlung Braunshausen und Kastel von Hans Wagner und Josef Klos

  • Heimatbuch des Landkreis St. Wendel, Ausgabe 67/68, Wo lag der Eberswalder Hammer? Antonius Jost

  • Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Großen im Jahre 1812. Ein historisches-Handbuch, Erste Abteilung, Osnabrück bey Johann Gottfried Kißling, 1813

  • Pfalz Zweibrükisches Staats-Recht, Band 1, von Johann Heinrich Bachmann, Georg August Bachmann

  • Saarbrücker Zeitung, Ausgabe St. Wendel vom 12. November 2001, Seite C3, von Gerhard Tröster (Geschichte von Braunshausen)

  • klick hier - Saarbrücker Zeitung, Ausgabe St. Wendel, vom 20. Juni 2007, Seite C1, von D. Schmidt (Umbennung Ernst-Wagner-Strasse)

  • klick hier - Saarbrücker Zeitung, Ausgabe St. Wendel, vom 20. August 2008, Seite C1, von gtr (Umbennung Martin Weiler Strasse)

  • klick hier - Blätter für Mosel, Hochwald und Hunsrück "Die Herrschaft Eberswald" von J. Mohr 1922

  • klick hier - Zur Freigabe des Autobahnteilabschnittes A 1 Saarbrücken  Steinackerweg – AS Reinsfeld

  • klick hier - Geschichte zur Familie von Sötern, Philipp Christoph von Sötern

  • klick hier - Die Geschichte des Landkreis St. Wendel

  • klick hier - Mohr von Sötern und das Afterlehen Eberswald

  • klick hier - Verein für den Wiederaufbau der Peterbergkapelle

  • klick hier - Internetpräsenz des Verein für Heimatkunde Nonnweiler

  • klick hier - Internetpräsenz der Gemeinde Nonnweiler

  • klick hier - Internetpräsenz des Landkreis St. Wendel

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Fotostrecke Braunshausen

Autobahnbau 1973-1974


Fundamentgründung für den Durchlass Braushausen nach Mariahütte über das "Felssi" (Flurname Felschen), links sieht man noch etwas vom "alten Sportplatz", links im Hintergrund Otzenhausen, Mitte Hintergrund Hasenküppchen und Dollberg m. Hunnenring
 


Fertiggestellter Durchlass, Blick vom Langenborn Richtung Mariahütte, ohne Aufschüttungen


Die Eisenbahnunterführung am Kasteler Bahnhof wurde abgebrochen, der Münzbach bis zur Mündung verrohrt. Im Hintergrund sieht man den "Horster Flur", der fertiggestellte Durchlass für den Zubringer und die Aufschüttungen der Fahrbahn.


Der neue Durchlass (von der Gomm´s Mühle aus gesehen). Jetzt befindet sich hier an der L147/L329 ein Kreisel.


Die Münzbachtalbrücke, Blick von der Kasteler Strasse (neben dem ehemaligem Weiler Küchen Grossraumbüro) Länge 228m, Höhe: 28m
Am rechten Widerlager befand sich der Steinbruch und auch die alte Gomm´s Mühle


Der neue Sportplatz. Der alte liegt zum Teil unter der Fahrbahn und des Durchlasses Braunshausen-Mariahütte


Autobahn A1 Saarbrücken-Reinsfeld Braunshausen nach Otzenhausen

Alte Postkartenansichten


 


Braunshausen um 1970. Am "Bihel" ist schon neu gebaut worden


Braunshausen um 1960. die alte Schule steht noch, an der neuen wird gerade begonnen, das Haus vom "Blinne Josef" wird auch gerade gebaut, das Pfarrhaus steht schon


Braunshausen um 1954, das Pfarrhaussteht noch nicht, die Simmes-Brüder, Gerhard und Arthur, haben schon den Rohbau stehen

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Aktualisiert am: 14.07.2013